Was kostet eine Website in Freiburg?

Was kostet eine Website in Freiburg?

Was kostet eine Website in Freiburg?

Geschrieben von

Leo Andris

·

13 Min. Lesezeit

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Vom Baukasten für 9 € im Monat bis zur Agenturseite für 18.000 € – „Website“ meint alles, und deshalb schwanken die Angebote so stark. Wir zeigen die echten Preisspannen für 2026, was den Preis wirklich treibt und was Praxen, Handwerksbetriebe und Selbstständige in Freiburg und Umgebung tatsächlich brauchen.

Vom Baukasten für 9 € im Monat bis zur Agenturseite für 18.000 € – „Website“ meint alles, und deshalb schwanken die Angebote so stark. Wir zeigen die echten Preisspannen für 2026, was den Preis wirklich treibt und was Praxen, Handwerksbetriebe und Selbstständige in Freiburg und Umgebung tatsächlich brauchen.

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Kurze Antwort vorweg: Mit einem Baukasten zahlst du 9 bis 40 Euro im Monat und baust selbst. Lässt du eine kleine Unternehmensseite von einem Freelancer bauen, liegst du meist bei 2.000 bis 6.000 Euro einmalig, bei einer Agentur bei 3.600 bis 18.000 Euro. Unsere Festpreis-Pakete liegen dazwischen: 990, 1.890 oder 2.790 Euro.

Warum die Spanne so groß ist? Weil „Website“ alles heißen kann - von der einseitigen digitalen Visitenkarte bis zum Shop mit Warenwirtschaft. Wir schlüsseln hier auf, woraus der Preis wirklich besteht, welche Kosten nach dem Launch weiterlaufen und was Praxen, Handwerksbetriebe und Selbstständige in Freiburg und Umgebung tatsächlich brauchen. Jede Zahl in diesem Artikel hat eine Quelle. Wo wir aus eigener Erfahrung schätzen, schreiben wir es dazu.

Die kurze Antwort: vier Wege, vier Preisklassen

Es gibt im Kern vier Wege zu einer eigenen Website. Sie unterscheiden sich weniger im Ergebnis als darin, womit du bezahlst: mit Geld, mit deiner Zeit oder mit Kontrolle über das Ergebnis.

  • Baukasten, selbst gebaut - 9 bis 40 Euro pro Monat. Wix liegt je nach Tarif bei 9 bis 29 Euro, Jimdo bei 9 bis 39 Euro, IONOS bei 12 bis 33 Euro und Squarespace bei 12 bis 32 Euro im Monat (offizielle Preisseiten der Anbieter, Stand 2026). Der Preis ist niedrig, der Aufwand ist deiner.

  • Freelancer - 2.000 bis 6.000 Euro für eine kleine Unternehmensseite. Der durchschnittliche Stundensatz im DACH-Raum liegt 2026 bei 103 Euro, in der Software- und Webentwicklung bei 91 Euro (freelancermap, Freelancer-Kompass 2026).

  • Agentur - 3.600 bis 18.000 Euro für eine KMU-Website, 8.000 bis 25.000 Euro für eine mittlere Unternehmenswebsite mit 10 bis 20 Seiten (Agentur-Preisratgeber 2026, unter anderem alunah.de, tricks.de, kkmmedia.de, adfera.de).

  • Festpreis-Paket - 990 bis 2.790 Euro. Der Weg, den wir selbst anbieten: fester Umfang, fester Preis, fester Termin. Dazu weiter unten mehr.

Balkendiagramm der einmaligen Preisspannen für eine kleine Unternehmenswebsite in Deutschland 2026: Freelancer 2.000 bis 6.000 Euro, Agentur 3.600 bis 18.000 Euro, NoMarketing-Festpreis 990, 1.890 und 2.790 Euro, Baukasten 9 bis 40 Euro pro Monat.

Die vier Wege im Vergleich - einmalige Preisspannen für eine kleine Unternehmenswebsite, Deutschland 2026.

Der Markt hat sich 2026 gedreht: Der durchschnittliche Freelancer-Stundensatz im DACH-Raum ist erstmals seit Beginn der Erhebung gefallen, von 104 auf 103 Euro, und der monatliche Projektumsatz sank um rund 17 Prozent (von 8.022 auf 6.653 Euro) - so der Freelancer-Kompass 2026 von freelancermap. Für dich heißt das: eine gute Verhandlungsposition, aber auch mehr Anbieter, die zu billig anbieten und mitten im Projekt aufhören.

Was den Preis wirklich bestimmt

Sechs Stellschrauben erklären fast jede Preisdifferenz. Wenn zwei Angebote 4.000 Euro auseinanderliegen, findest du den Unterschied fast immer hier.

Seitenzahl

Jede zusätzliche Unterseite kostet nach den gängigen Agentur-Preisratgebern 2026 300 bis 800 Euro. Startseite plus Leistungen, Über uns, Kontakt und Impressum ist etwas völlig anderes als ein Auftritt mit zwölf einzelnen Leistungsseiten. Schreib die Seiten auf, bevor du fragst - diese Liste ist der halbe Preis.

Design

Ein angepasstes Template liegt bei 500 bis 2.000 Euro, ein komplett individuelles Design bei 2.000 bis 8.000 Euro und mehr. Das Design allein macht 25 bis 40 Prozent der Gesamtkosten aus (Agentur-Preisratgeber 2026).

Texte und Fotos

Professionelle Texte kosten 150 bis 500 Euro pro Seite, ein Fotoshooting 500 bis 2.000 Euro. Das ist der Posten, der in Angeboten am häufigsten fehlt und später als Nachtrag auftaucht. Aus unseren Projekten ist es zugleich der größte Hebel: Wer seine Texte grob fertig hat, zahlt deutlich weniger als jemand, bei dem erst im Projekt geklärt wird, was der Betrieb eigentlich anbietet.

Technik und Funktionen

Ein Kontaktformular schlägt mit 100 bis 300 Euro zu Buche, ein Blog mit 500 bis 1.500 Euro, eine Terminbuchung mit 500 bis 2.000 Euro, ein Kunden- oder Mitgliederbereich mit 1.000 bis 3.000 Euro und eine Shop-Anbindung mit 5.000 bis 12.000 Euro (Agentur-Preisratgeber 2026). Eine zweite Sprache schlägt je nach Umfang mit 50 bis 80 Prozent auf den Gesamtpreis - hier an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz durchaus ein Thema.

Rechtstexte und Barrierefreiheit

Impressum und Datenschutzerklärung gehören dazu - meist vom Anwalt oder aus einem Generator, nicht vom Webdesigner. Seit dem 28. Juni 2025 gilt außerdem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für digitale Dienstleistungen an Verbraucher. Ausgenommen sind bei Dienstleistungen Kleinstunternehmen mit unter 10 Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz. Von Anfang an mitgebaut kostet Barrierefreiheit realistisch 10 bis 20 Prozent Aufschlag, nachträglich meist mehr. Ob dein Betrieb konkret darunterfällt, sagt dir verbindlich nur ein Anwalt oder die IHK - wir bauen es ein, wir beraten nicht rechtlich.

SEO-Fundament

Eine solide Basis - saubere Struktur, Ladezeit, Meta-Angaben, verknüpftes Google-Unternehmensprofil - liegt bei 500 bis 1.500 Euro, umfassende SEO-Arbeit bei 2.000 bis 5.000 Euro einmalig zur Erstellung (Agentur-Preisratgeber 2026). Ohne das ist die Seite hübsch und unsichtbar.

Sechs Kacheln mit den Preistreibern einer Website: Seitenzahl 300 bis 800 Euro pro Unterseite, Design 500 bis 8.000 Euro, Texte und Fotos 150 bis 2.000 Euro, Technik 100 bis 12.000 Euro, Rechtstexte und BFSG plus 10 bis 20 Prozent, SEO-Fundament 500 bis 5.000 Euro.

Sechs Stellschrauben erklären fast jede Preisdifferenz zwischen zwei Angeboten.

Die vier Wege im Vergleich

Baukasten (Wix, Jimdo, IONOS, Squarespace)

Dafür: schnell, günstig in Euro, du brauchst niemanden. Dagegen: die Seite sieht aus wie eine Baukastenseite, du pflegst alles selbst, und du kannst sie nicht mitnehmen - kündigst du den Tarif, fängst du woanders bei null an. Für wen: Selbstständige, die morgen online sein müssen und deren Kunden ohnehin über Empfehlung kommen.

Freelancer

Dafür: individuell, direkter Draht, oft Festpreis möglich, 2.000 bis 6.000 Euro für eine kleine Business-Seite. Dagegen: eine Person, ein Kalender - Urlaub, Krankheit oder ein größerer Auftrag können dein Projekt schieben. Für wen: Praxen, Kanzleien und Handwerksbetriebe mit klarem Umfang.

Agentur

Dafür: Team, Prozess und Kapazität für große Projekte. Dagegen: 3.600 bis 18.000 Euro, längere Abstimmungswege, und für eine Fünf-Seiten-Website oft schlicht überdimensioniert. Für wen: Unternehmen ab etwa 20 Mitarbeitenden, Mehrsprachigkeit, Shop, laufende Kampagnen.

Festpreis-Paket

Dafür: Du weißt vorher, was es kostet und wann es live geht. Dagegen: der Umfang ist definiert - wer mitten im Projekt eine Buchungsstrecke möchte, bekommt ein neues Angebot statt einer stillen Nachtragsrechnung. Für wen: alle, die keine Angebots-Lotterie wollen.

Werkbank in einer Tischlerei: Hände führen einen Handhobel über ein Brett, davor liegen Hobelspäne.

Handwerk, Praxis, Kanzlei: Der klare Umfang entscheidet, ob Freelancer oder Agentur der richtige Weg ist.

Versteckte Kosten: was nach dem Launch weiterläuft

Der Kaufpreis ist der Anfang, nicht das Ende. Diese Posten laufen weiter und stehen selten im Angebot:

  • Domain .de: 5 bis 30 Euro pro Jahr. Achte auf den Verlängerungspreis, nicht auf den Lockpreis im ersten Jahr.

  • Hosting: 5 bis 8 Euro pro Monat im Einstieg, professionell 20 bis 150 Euro.

  • SSL-Zertifikat: 0 Euro. Über Let’s Encrypt kostenlos und Standard. Wenn dir das jemand berechnet, frag nach.

  • Wartung und Pflege: 50 bis 250 Euro pro Monat. Updates, Backups, Sicherheit - der größte laufende Posten.

  • Profi-E-Mail: 6 bis 7 Euro pro Nutzer und Monat (Microsoft 365, Google Workspace).

  • Cookie-Consent: 49 bis 59 Euro pro Jahr, Datenschutzerklärung je nach Anbieter ab 0 Euro.

Liste der laufenden Kosten einer Website: Domain 5 bis 30 Euro pro Jahr, Hosting 5 bis 8 Euro pro Monat, SSL 0 Euro, Wartung 50 bis 250 Euro pro Monat, Profi-E-Mail 6 bis 7 Euro, Cookie-Consent 49 bis 59 Euro pro Jahr, in Summe 10 bis 30 Euro selbst verwaltet und 60 bis 250 Euro mit Pflege.

Die laufenden Kosten entscheiden über die echte Rechnung - nicht der Kaufpreis.

Unterm Strich kostet eine kleine, selbst verwaltete Seite rund 10 bis 30 Euro im Monat an reinen Fixkosten. Mit professioneller Pflege sind es realistisch 60 bis 250 Euro im Monat (öffentliche Tarife der Hosting-, Domain- und Consent-Anbieter sowie Agentur-Preisratgeber 2026).

Drei Fallen kosten später am meisten. Erstens der Dumping-Preis: Eine komplette professionelle Website unter 1.500 Euro ist ein Warnsignal, die Kosten wandern in Nachträge oder in Qualität, die du in einem Jahr neu machst. Zweitens der Baukasten-Lock-in: Du mietest, du besitzt nicht. Und drittens die Frage, wem am Ende Domain, Code und Design gehören. Lautet die Antwort darauf nicht eindeutig „dir“, ist der Preis fast egal.

Wie lange dauert eine Website?

Für eine kleine Unternehmensseite mit drei bis sieben Seiten sind vier bis acht Wochen realistisch. Der Engpass ist fast nie das Bauen:

  1. Briefing und Struktur - 3 bis 5 Tage

  2. Design, ein Entwurf, ein bis zwei Runden - 1 bis 2 Wochen

  3. Inhalte: deine Texte und Bilder - 1 bis 4 Wochen

  4. Umsetzung, mobil und Ladezeit - 1 bis 2 Wochen

  5. Technik und Recht: Impressum, Datenschutz, Analytics - 2 bis 4 Tage

  6. Korrektur und Launch - 3 bis 5 Tage

Wer Texte und Fotos am Tag des Briefings fertig hat, ist regelmäßig in der halben Zeit online. Unsere Pakete sind deshalb auf sieben Tage getaktet - das funktioniert aber nur, wenn dein Material bereitliegt.

Zeitstrahl von der Anfrage bis zum Launch: Briefing 3 bis 5 Tage, Design 1 bis 2 Wochen, Inhalte 1 bis 4 Wochen, Umsetzung 1 bis 2 Wochen, Technik und Recht 2 bis 4 Tage, Korrektur und Launch 3 bis 5 Tage, mit fertigem Material 7 Tage.

Vier bis acht Wochen sind realistisch. Der Engpass sind fast immer die Inhalte, nicht das Bauen.

Freiburg-spezifisch: lokal gefunden werden

Wir sitzen in Kirchzarten, zehn Minuten vom Freiburger Zentrum. Vier Dinge sind hier anders als in einer Großstadt-Kalkulation.

Blick in eine Gasse der Freiburger Altstadt mit Bächle im Kopfsteinpflaster und historischen Häuserfassaden.

Freiburger Altstadt: Wer hier gefunden werden will, wird über wenige, sehr konkrete Suchen gefunden.

Der Wettbewerb ist überschaubar - die Suche auch

„werbeagentur“ wird in Deutschland 12.100-mal im Monat gesucht, „website kosten“ 880-mal und „webagentur freiburg“ 390-mal (eigene Auswertung, DataForSEO, Juli 2026). Regional geht es also nicht um Masse, sondern darum, für wenige sehr konkrete Suchen die richtige Antwort zu sein: Zahnarzt Freiburg, Elektriker Kirchzarten, Physiotherapie Freiburg Wiehre.

Das Google-Unternehmensprofil ist oft wichtiger als die Startseite

Bei einem lokalen Betrieb kommt der erste Kontakt häufig nicht über die Website, sondern über die Karte: Öffnungszeiten, Route, Anruf, Bewertungen. Die Website muss dann liefern, was das Profil nicht kann - Leistungen, Preise, Menschen, Vertrauen. Wer nur eines von beidem pflegt, verschenkt den anderen Teil. Ein gepflegtes Profil kostet keine Agenturstunde, sondern etwa eine halbe Stunde deiner Zeit im Monat.

Fördermittel: rechne nicht damit

Die großen Bundesprogramme für Digitalisierung - go-digital und Digital Jetzt - nehmen keine Anträge mehr an (BMWK). In Baden-Württemberg läuft die Digitalisierungsprämie nur noch als Darlehen über die L-Bank, in Bayern gibt es den Digitalbonus mit bis zu 7.500 Euro. Kalkuliere deine Website so, als zahlst du sie selbst - alles andere ist ein Bonus.

Was lokale Betriebe wirklich brauchen

Aus unseren Projekten: fünf bis sieben Seiten, echte Fotos statt Stock, eine Telefonnummer, die am Handy klickbar ist, und Ladezeit unter drei Sekunden - 53 Prozent der Handynutzer springen ab, wenn eine Seite länger als drei Sekunden lädt (Google). Alles andere ist Kür. Und ein Punkt, der oft überrascht: Erst 69 Prozent der deutschen Unternehmen haben überhaupt eine eigene Website, 2015 waren es 58 Prozent (Destatis, IKT-Erhebung 2023). Wer eine gute hat, fällt lokal schneller auf, als man denkt.

Checkliste: 8 Fragen, bevor du ein Angebot einholst

  1. Wie viele Seiten brauche ich wirklich? Schreib sie auf. Die Liste ist der halbe Preis.

  2. Habe ich Texte - auch grob? Roh ist besser als leer.

  3. Habe ich Bilder in echter Auflösung und mein Logo als Vektor? SVG, EPS oder AI. Ein Logo als JPG ist ein Preistreiber.

  4. Was soll die Seite können? Formular, Blog, Terminbuchung, Kundenbereich - jede Funktion hat einen Preis, siehe oben.

  5. Wer entscheidet? Drei Meinungen ohne Entscheider sind die teuerste Position im Projekt.

  6. Was ist nicht im Angebot? Texte, Fotos, SEO und die zweite Sprache sind die häufigsten Nachträge - frag danach, bevor du unterschreibst.

  7. Was läuft monatlich weiter, und wer ist zuständig, wenn etwas kaputtgeht?

  8. Gehören mir am Ende Domain, Code und Design - schriftlich? Und bekomme ich alle Zugänge?

Wenn du diese acht Punkte beantwortet hast, bekommst du von jedem seriösen Anbieter ein vergleichbares Angebot. Und du erkennst schnell, welches Angebot nur billiger aussieht.

Checkliste mit acht Fragen vor dem Website-Angebot: Seitenzahl, Texte, Bilder und Logo, Funktionen, Entscheider, Leistungen ausserhalb des Angebots, monatliche Kosten und Eigentum an Domain, Code und Design.

Diese acht Fragen machen Angebote vergleichbar - nimm die Liste mit in jedes Gespräch.

Woher wir das wissen

Wir haben nicht mit Kundenprojekten angefangen, sondern mit eigenen. Die ersten Seiten waren unsere eigenen lokalen Projekte hier in Freiburg, von Hand gebaut - eine, dann zwei, dann drei. Danach kamen Websites für Freunde: Der eine brauchte eine Seite für seinen Betrieb, der nächste eine für sein Projekt.

Irgendwann fragte jemand, den wir gar nicht kannten, ob wir „mit der Website helfen“ könnten. Aus diesem einen Satz wurden mehr Anfragen, als wir erwartet hatten, und sie wurden unterschiedlicher: persönliche Einseiter, Auftritte für Praxen und Handwerksbetriebe, und Projekte mit über 80 Seiten, bei denen Struktur wichtiger war als Design.

Daher kommen die Einschätzungen in diesem Artikel. Wir wissen, wo der Aufwand wirklich entsteht - meistens nicht im Bauen, sondern im Warten auf Texte. Und wir sehen, wo Leute regelmäßig zu viel bezahlen: für Seiten, die niemand braucht, und für Technik, die hinterher niemand pflegt.

So rechnen wir bei NoMarketing

Wir arbeiten mit Festpreisen statt Stundenzetteln. Drei Pakete, alle live in sieben Tagen, wenn dein Material bereitliegt:

  • Startklar - 990 Euro. Eine Seite, die das Wichtigste sagt: Leistungen, Vertrauen, Kontakt. Für Selbstständige und kleine Betriebe.

  • Grow - 1.890 Euro. Mehrere Unterseiten, Struktur für Leistungen und Standorte, Basis-SEO.

  • Pro - 2.790 Euro. Größerer Umfang, individuelleres Design, mehr Inhalt.

Dazu optional die Pflege: 99, 199 oder 299 Euro im Monat für Updates, Backups, Sicherheit und kleine Änderungen. Ohne Pflege ist eine Website nach zwei Jahren ein Sicherheitsrisiko und kein Marketinginstrument.

Bezahlt wird 50 Prozent zum Start und 50 Prozent zum Launch. Impressum-Struktur, Datenschutz-Setup, SSL und Basis-SEO sind drin. Und: Alle Rechte liegen bei dir - Domain, Code, Design und sämtliche Zugänge gehören dir, nicht uns. Wenn du morgen mit jemand anderem weiterarbeiten willst, kannst du das.

Was das für dein Vorhaben konkret heißt, siehst du auf der Seite Pakete und Preise, oder du schreibst uns kurz über das Kontaktformular. Was wir sonst noch machen - Video, Social Media, Branding - steht unter Leistungen.

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Website?

Eine einfache Seite mit drei bis fünf Unterseiten kostet beim Freelancer meist 2.000 bis 6.000 Euro, bei einer Agentur ab 3.600 Euro. Ein Onepager liegt nach den Agentur-Preisratgebern 2026 bei 1.500 bis 5.000 Euro. Mit einem Baukasten baust du sie selbst für 9 bis 40 Euro im Monat. Unser Einstiegspaket kostet 990 Euro zum Festpreis.

Was kostet eine Website pro Monat?

An reinen Fixkosten: Domain 5 bis 30 Euro im Jahr, Hosting 5 bis 8 Euro im Monat, SSL kostenlos über Let’s Encrypt, Cookie-Consent 49 bis 59 Euro im Jahr - zusammen etwa 10 bis 30 Euro im Monat. Kümmert sich jemand professionell um Updates, Backups und kleine Änderungen, sind es 60 bis 250 Euro im Monat. Unsere Pflegepakete liegen bei 99 bis 299 Euro.

Website selbst machen oder machen lassen?

Der Baukasten ist am günstigsten in Euro und am teuersten in deiner Zeit - und die Seite gehört dir nie ganz, ein Umzug in ein anderes System ist praktisch nicht möglich. Machen lassen kostet einmalig mehr, liefert aber individuelles Design, bessere Technik und, bei einem fairen Anbieter, das Eigentum an der Seite. Faustregel: Wenn deine Kunden ohnehin über Empfehlung kommen, reicht ein Baukasten. Wenn die Website Anfragen bringen soll, rechnet sich das Bauenlassen schnell.

Was kostet Webdesign in Freiburg?

Regional weichen die Preise kaum vom Bundesschnitt ab: Freelancer 2.000 bis 6.000 Euro für eine kleine Unternehmensseite, Agenturen 3.600 bis 18.000 Euro. Der durchschnittliche Stundensatz im DACH-Raum liegt 2026 bei 103 Euro, in der Webentwicklung bei 91 Euro (freelancermap, Freelancer-Kompass 2026). Wir arbeiten in Freiburg und Umgebung mit Festpreisen von 990 bis 2.790 Euro.

Wie lange dauert eine Website?

Realistisch vier bis acht Wochen für eine Seite mit drei bis sieben Unterseiten: Briefing 3 bis 5 Tage, Design 1 bis 2 Wochen, Inhalte 1 bis 4 Wochen, Umsetzung 1 bis 2 Wochen, Technik und Recht 2 bis 4 Tage, Korrektur und Launch 3 bis 5 Tage. Liegen Texte und Bilder am ersten Tag vor, geht es deutlich schneller - unsere Pakete sind auf sieben Tage ausgelegt.

Was gehört zu einer Website rechtlich dazu?

Ein Impressum und eine Datenschutzerklärung gehören auf jede geschäftliche Website. Kommen Cookies oder externe Dienste dazu, gehört ein Consent-Banner dazu. Seit dem 28. Juni 2025 gilt zusätzlich das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für digitale Dienstleistungen an Verbraucher, mit einer Ausnahme für Kleinstunternehmen unter 10 Beschäftigten und bis 2 Millionen Euro Jahresumsatz. Wir bauen das mit ein - die rechtliche Einschätzung, ob und wie es dich betrifft, holst du dir bei einem Anwalt oder kostenlos bei der IHK.

Quellen und Stand

Stand: August 2026. Die genannten Spannen sind Marktrichtwerte und keine Angebote. Quellen: freelancermap, Freelancer-Kompass 2026 (Stundensätze und Projektumsätze). Destatis, IKT-Erhebung 2023 (Anteil der Unternehmen mit Website). Google beziehungsweise Think with Google (mobile Ladezeit). Offizielle Preisseiten von Wix, Jimdo, IONOS und Squarespace (Baukasten-Tarife). Agentur-Preisratgeber 2026, unter anderem alunah.de, tricks.de, kkmmedia.de und adfera.de (Projekt- und Betriebskosten). BMWK, L-Bank Baden-Württemberg und Digitalbonus.Bayern (Förderstatus). Eigene Auswertung mit DataForSEO, Deutschland, Juli 2026 (Suchvolumen). Die Grafiken in diesem Artikel haben wir selbst erstellt, die Fotos stammen von Pexels.

Kurze Antwort vorweg: Mit einem Baukasten zahlst du 9 bis 40 Euro im Monat und baust selbst. Lässt du eine kleine Unternehmensseite von einem Freelancer bauen, liegst du meist bei 2.000 bis 6.000 Euro einmalig, bei einer Agentur bei 3.600 bis 18.000 Euro. Unsere Festpreis-Pakete liegen dazwischen: 990, 1.890 oder 2.790 Euro.

Warum die Spanne so groß ist? Weil „Website“ alles heißen kann - von der einseitigen digitalen Visitenkarte bis zum Shop mit Warenwirtschaft. Wir schlüsseln hier auf, woraus der Preis wirklich besteht, welche Kosten nach dem Launch weiterlaufen und was Praxen, Handwerksbetriebe und Selbstständige in Freiburg und Umgebung tatsächlich brauchen. Jede Zahl in diesem Artikel hat eine Quelle. Wo wir aus eigener Erfahrung schätzen, schreiben wir es dazu.

Die kurze Antwort: vier Wege, vier Preisklassen

Es gibt im Kern vier Wege zu einer eigenen Website. Sie unterscheiden sich weniger im Ergebnis als darin, womit du bezahlst: mit Geld, mit deiner Zeit oder mit Kontrolle über das Ergebnis.

  • Baukasten, selbst gebaut - 9 bis 40 Euro pro Monat. Wix liegt je nach Tarif bei 9 bis 29 Euro, Jimdo bei 9 bis 39 Euro, IONOS bei 12 bis 33 Euro und Squarespace bei 12 bis 32 Euro im Monat (offizielle Preisseiten der Anbieter, Stand 2026). Der Preis ist niedrig, der Aufwand ist deiner.

  • Freelancer - 2.000 bis 6.000 Euro für eine kleine Unternehmensseite. Der durchschnittliche Stundensatz im DACH-Raum liegt 2026 bei 103 Euro, in der Software- und Webentwicklung bei 91 Euro (freelancermap, Freelancer-Kompass 2026).

  • Agentur - 3.600 bis 18.000 Euro für eine KMU-Website, 8.000 bis 25.000 Euro für eine mittlere Unternehmenswebsite mit 10 bis 20 Seiten (Agentur-Preisratgeber 2026, unter anderem alunah.de, tricks.de, kkmmedia.de, adfera.de).

  • Festpreis-Paket - 990 bis 2.790 Euro. Der Weg, den wir selbst anbieten: fester Umfang, fester Preis, fester Termin. Dazu weiter unten mehr.

Balkendiagramm der einmaligen Preisspannen für eine kleine Unternehmenswebsite in Deutschland 2026: Freelancer 2.000 bis 6.000 Euro, Agentur 3.600 bis 18.000 Euro, NoMarketing-Festpreis 990, 1.890 und 2.790 Euro, Baukasten 9 bis 40 Euro pro Monat.

Die vier Wege im Vergleich - einmalige Preisspannen für eine kleine Unternehmenswebsite, Deutschland 2026.

Der Markt hat sich 2026 gedreht: Der durchschnittliche Freelancer-Stundensatz im DACH-Raum ist erstmals seit Beginn der Erhebung gefallen, von 104 auf 103 Euro, und der monatliche Projektumsatz sank um rund 17 Prozent (von 8.022 auf 6.653 Euro) - so der Freelancer-Kompass 2026 von freelancermap. Für dich heißt das: eine gute Verhandlungsposition, aber auch mehr Anbieter, die zu billig anbieten und mitten im Projekt aufhören.

Was den Preis wirklich bestimmt

Sechs Stellschrauben erklären fast jede Preisdifferenz. Wenn zwei Angebote 4.000 Euro auseinanderliegen, findest du den Unterschied fast immer hier.

Seitenzahl

Jede zusätzliche Unterseite kostet nach den gängigen Agentur-Preisratgebern 2026 300 bis 800 Euro. Startseite plus Leistungen, Über uns, Kontakt und Impressum ist etwas völlig anderes als ein Auftritt mit zwölf einzelnen Leistungsseiten. Schreib die Seiten auf, bevor du fragst - diese Liste ist der halbe Preis.

Design

Ein angepasstes Template liegt bei 500 bis 2.000 Euro, ein komplett individuelles Design bei 2.000 bis 8.000 Euro und mehr. Das Design allein macht 25 bis 40 Prozent der Gesamtkosten aus (Agentur-Preisratgeber 2026).

Texte und Fotos

Professionelle Texte kosten 150 bis 500 Euro pro Seite, ein Fotoshooting 500 bis 2.000 Euro. Das ist der Posten, der in Angeboten am häufigsten fehlt und später als Nachtrag auftaucht. Aus unseren Projekten ist es zugleich der größte Hebel: Wer seine Texte grob fertig hat, zahlt deutlich weniger als jemand, bei dem erst im Projekt geklärt wird, was der Betrieb eigentlich anbietet.

Technik und Funktionen

Ein Kontaktformular schlägt mit 100 bis 300 Euro zu Buche, ein Blog mit 500 bis 1.500 Euro, eine Terminbuchung mit 500 bis 2.000 Euro, ein Kunden- oder Mitgliederbereich mit 1.000 bis 3.000 Euro und eine Shop-Anbindung mit 5.000 bis 12.000 Euro (Agentur-Preisratgeber 2026). Eine zweite Sprache schlägt je nach Umfang mit 50 bis 80 Prozent auf den Gesamtpreis - hier an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz durchaus ein Thema.

Rechtstexte und Barrierefreiheit

Impressum und Datenschutzerklärung gehören dazu - meist vom Anwalt oder aus einem Generator, nicht vom Webdesigner. Seit dem 28. Juni 2025 gilt außerdem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für digitale Dienstleistungen an Verbraucher. Ausgenommen sind bei Dienstleistungen Kleinstunternehmen mit unter 10 Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz. Von Anfang an mitgebaut kostet Barrierefreiheit realistisch 10 bis 20 Prozent Aufschlag, nachträglich meist mehr. Ob dein Betrieb konkret darunterfällt, sagt dir verbindlich nur ein Anwalt oder die IHK - wir bauen es ein, wir beraten nicht rechtlich.

SEO-Fundament

Eine solide Basis - saubere Struktur, Ladezeit, Meta-Angaben, verknüpftes Google-Unternehmensprofil - liegt bei 500 bis 1.500 Euro, umfassende SEO-Arbeit bei 2.000 bis 5.000 Euro einmalig zur Erstellung (Agentur-Preisratgeber 2026). Ohne das ist die Seite hübsch und unsichtbar.

Sechs Kacheln mit den Preistreibern einer Website: Seitenzahl 300 bis 800 Euro pro Unterseite, Design 500 bis 8.000 Euro, Texte und Fotos 150 bis 2.000 Euro, Technik 100 bis 12.000 Euro, Rechtstexte und BFSG plus 10 bis 20 Prozent, SEO-Fundament 500 bis 5.000 Euro.

Sechs Stellschrauben erklären fast jede Preisdifferenz zwischen zwei Angeboten.

Die vier Wege im Vergleich

Baukasten (Wix, Jimdo, IONOS, Squarespace)

Dafür: schnell, günstig in Euro, du brauchst niemanden. Dagegen: die Seite sieht aus wie eine Baukastenseite, du pflegst alles selbst, und du kannst sie nicht mitnehmen - kündigst du den Tarif, fängst du woanders bei null an. Für wen: Selbstständige, die morgen online sein müssen und deren Kunden ohnehin über Empfehlung kommen.

Freelancer

Dafür: individuell, direkter Draht, oft Festpreis möglich, 2.000 bis 6.000 Euro für eine kleine Business-Seite. Dagegen: eine Person, ein Kalender - Urlaub, Krankheit oder ein größerer Auftrag können dein Projekt schieben. Für wen: Praxen, Kanzleien und Handwerksbetriebe mit klarem Umfang.

Agentur

Dafür: Team, Prozess und Kapazität für große Projekte. Dagegen: 3.600 bis 18.000 Euro, längere Abstimmungswege, und für eine Fünf-Seiten-Website oft schlicht überdimensioniert. Für wen: Unternehmen ab etwa 20 Mitarbeitenden, Mehrsprachigkeit, Shop, laufende Kampagnen.

Festpreis-Paket

Dafür: Du weißt vorher, was es kostet und wann es live geht. Dagegen: der Umfang ist definiert - wer mitten im Projekt eine Buchungsstrecke möchte, bekommt ein neues Angebot statt einer stillen Nachtragsrechnung. Für wen: alle, die keine Angebots-Lotterie wollen.

Werkbank in einer Tischlerei: Hände führen einen Handhobel über ein Brett, davor liegen Hobelspäne.

Handwerk, Praxis, Kanzlei: Der klare Umfang entscheidet, ob Freelancer oder Agentur der richtige Weg ist.

Versteckte Kosten: was nach dem Launch weiterläuft

Der Kaufpreis ist der Anfang, nicht das Ende. Diese Posten laufen weiter und stehen selten im Angebot:

  • Domain .de: 5 bis 30 Euro pro Jahr. Achte auf den Verlängerungspreis, nicht auf den Lockpreis im ersten Jahr.

  • Hosting: 5 bis 8 Euro pro Monat im Einstieg, professionell 20 bis 150 Euro.

  • SSL-Zertifikat: 0 Euro. Über Let’s Encrypt kostenlos und Standard. Wenn dir das jemand berechnet, frag nach.

  • Wartung und Pflege: 50 bis 250 Euro pro Monat. Updates, Backups, Sicherheit - der größte laufende Posten.

  • Profi-E-Mail: 6 bis 7 Euro pro Nutzer und Monat (Microsoft 365, Google Workspace).

  • Cookie-Consent: 49 bis 59 Euro pro Jahr, Datenschutzerklärung je nach Anbieter ab 0 Euro.

Liste der laufenden Kosten einer Website: Domain 5 bis 30 Euro pro Jahr, Hosting 5 bis 8 Euro pro Monat, SSL 0 Euro, Wartung 50 bis 250 Euro pro Monat, Profi-E-Mail 6 bis 7 Euro, Cookie-Consent 49 bis 59 Euro pro Jahr, in Summe 10 bis 30 Euro selbst verwaltet und 60 bis 250 Euro mit Pflege.

Die laufenden Kosten entscheiden über die echte Rechnung - nicht der Kaufpreis.

Unterm Strich kostet eine kleine, selbst verwaltete Seite rund 10 bis 30 Euro im Monat an reinen Fixkosten. Mit professioneller Pflege sind es realistisch 60 bis 250 Euro im Monat (öffentliche Tarife der Hosting-, Domain- und Consent-Anbieter sowie Agentur-Preisratgeber 2026).

Drei Fallen kosten später am meisten. Erstens der Dumping-Preis: Eine komplette professionelle Website unter 1.500 Euro ist ein Warnsignal, die Kosten wandern in Nachträge oder in Qualität, die du in einem Jahr neu machst. Zweitens der Baukasten-Lock-in: Du mietest, du besitzt nicht. Und drittens die Frage, wem am Ende Domain, Code und Design gehören. Lautet die Antwort darauf nicht eindeutig „dir“, ist der Preis fast egal.

Wie lange dauert eine Website?

Für eine kleine Unternehmensseite mit drei bis sieben Seiten sind vier bis acht Wochen realistisch. Der Engpass ist fast nie das Bauen:

  1. Briefing und Struktur - 3 bis 5 Tage

  2. Design, ein Entwurf, ein bis zwei Runden - 1 bis 2 Wochen

  3. Inhalte: deine Texte und Bilder - 1 bis 4 Wochen

  4. Umsetzung, mobil und Ladezeit - 1 bis 2 Wochen

  5. Technik und Recht: Impressum, Datenschutz, Analytics - 2 bis 4 Tage

  6. Korrektur und Launch - 3 bis 5 Tage

Wer Texte und Fotos am Tag des Briefings fertig hat, ist regelmäßig in der halben Zeit online. Unsere Pakete sind deshalb auf sieben Tage getaktet - das funktioniert aber nur, wenn dein Material bereitliegt.

Zeitstrahl von der Anfrage bis zum Launch: Briefing 3 bis 5 Tage, Design 1 bis 2 Wochen, Inhalte 1 bis 4 Wochen, Umsetzung 1 bis 2 Wochen, Technik und Recht 2 bis 4 Tage, Korrektur und Launch 3 bis 5 Tage, mit fertigem Material 7 Tage.

Vier bis acht Wochen sind realistisch. Der Engpass sind fast immer die Inhalte, nicht das Bauen.

Freiburg-spezifisch: lokal gefunden werden

Wir sitzen in Kirchzarten, zehn Minuten vom Freiburger Zentrum. Vier Dinge sind hier anders als in einer Großstadt-Kalkulation.

Blick in eine Gasse der Freiburger Altstadt mit Bächle im Kopfsteinpflaster und historischen Häuserfassaden.

Freiburger Altstadt: Wer hier gefunden werden will, wird über wenige, sehr konkrete Suchen gefunden.

Der Wettbewerb ist überschaubar - die Suche auch

„werbeagentur“ wird in Deutschland 12.100-mal im Monat gesucht, „website kosten“ 880-mal und „webagentur freiburg“ 390-mal (eigene Auswertung, DataForSEO, Juli 2026). Regional geht es also nicht um Masse, sondern darum, für wenige sehr konkrete Suchen die richtige Antwort zu sein: Zahnarzt Freiburg, Elektriker Kirchzarten, Physiotherapie Freiburg Wiehre.

Das Google-Unternehmensprofil ist oft wichtiger als die Startseite

Bei einem lokalen Betrieb kommt der erste Kontakt häufig nicht über die Website, sondern über die Karte: Öffnungszeiten, Route, Anruf, Bewertungen. Die Website muss dann liefern, was das Profil nicht kann - Leistungen, Preise, Menschen, Vertrauen. Wer nur eines von beidem pflegt, verschenkt den anderen Teil. Ein gepflegtes Profil kostet keine Agenturstunde, sondern etwa eine halbe Stunde deiner Zeit im Monat.

Fördermittel: rechne nicht damit

Die großen Bundesprogramme für Digitalisierung - go-digital und Digital Jetzt - nehmen keine Anträge mehr an (BMWK). In Baden-Württemberg läuft die Digitalisierungsprämie nur noch als Darlehen über die L-Bank, in Bayern gibt es den Digitalbonus mit bis zu 7.500 Euro. Kalkuliere deine Website so, als zahlst du sie selbst - alles andere ist ein Bonus.

Was lokale Betriebe wirklich brauchen

Aus unseren Projekten: fünf bis sieben Seiten, echte Fotos statt Stock, eine Telefonnummer, die am Handy klickbar ist, und Ladezeit unter drei Sekunden - 53 Prozent der Handynutzer springen ab, wenn eine Seite länger als drei Sekunden lädt (Google). Alles andere ist Kür. Und ein Punkt, der oft überrascht: Erst 69 Prozent der deutschen Unternehmen haben überhaupt eine eigene Website, 2015 waren es 58 Prozent (Destatis, IKT-Erhebung 2023). Wer eine gute hat, fällt lokal schneller auf, als man denkt.

Checkliste: 8 Fragen, bevor du ein Angebot einholst

  1. Wie viele Seiten brauche ich wirklich? Schreib sie auf. Die Liste ist der halbe Preis.

  2. Habe ich Texte - auch grob? Roh ist besser als leer.

  3. Habe ich Bilder in echter Auflösung und mein Logo als Vektor? SVG, EPS oder AI. Ein Logo als JPG ist ein Preistreiber.

  4. Was soll die Seite können? Formular, Blog, Terminbuchung, Kundenbereich - jede Funktion hat einen Preis, siehe oben.

  5. Wer entscheidet? Drei Meinungen ohne Entscheider sind die teuerste Position im Projekt.

  6. Was ist nicht im Angebot? Texte, Fotos, SEO und die zweite Sprache sind die häufigsten Nachträge - frag danach, bevor du unterschreibst.

  7. Was läuft monatlich weiter, und wer ist zuständig, wenn etwas kaputtgeht?

  8. Gehören mir am Ende Domain, Code und Design - schriftlich? Und bekomme ich alle Zugänge?

Wenn du diese acht Punkte beantwortet hast, bekommst du von jedem seriösen Anbieter ein vergleichbares Angebot. Und du erkennst schnell, welches Angebot nur billiger aussieht.

Checkliste mit acht Fragen vor dem Website-Angebot: Seitenzahl, Texte, Bilder und Logo, Funktionen, Entscheider, Leistungen ausserhalb des Angebots, monatliche Kosten und Eigentum an Domain, Code und Design.

Diese acht Fragen machen Angebote vergleichbar - nimm die Liste mit in jedes Gespräch.

Woher wir das wissen

Wir haben nicht mit Kundenprojekten angefangen, sondern mit eigenen. Die ersten Seiten waren unsere eigenen lokalen Projekte hier in Freiburg, von Hand gebaut - eine, dann zwei, dann drei. Danach kamen Websites für Freunde: Der eine brauchte eine Seite für seinen Betrieb, der nächste eine für sein Projekt.

Irgendwann fragte jemand, den wir gar nicht kannten, ob wir „mit der Website helfen“ könnten. Aus diesem einen Satz wurden mehr Anfragen, als wir erwartet hatten, und sie wurden unterschiedlicher: persönliche Einseiter, Auftritte für Praxen und Handwerksbetriebe, und Projekte mit über 80 Seiten, bei denen Struktur wichtiger war als Design.

Daher kommen die Einschätzungen in diesem Artikel. Wir wissen, wo der Aufwand wirklich entsteht - meistens nicht im Bauen, sondern im Warten auf Texte. Und wir sehen, wo Leute regelmäßig zu viel bezahlen: für Seiten, die niemand braucht, und für Technik, die hinterher niemand pflegt.

So rechnen wir bei NoMarketing

Wir arbeiten mit Festpreisen statt Stundenzetteln. Drei Pakete, alle live in sieben Tagen, wenn dein Material bereitliegt:

  • Startklar - 990 Euro. Eine Seite, die das Wichtigste sagt: Leistungen, Vertrauen, Kontakt. Für Selbstständige und kleine Betriebe.

  • Grow - 1.890 Euro. Mehrere Unterseiten, Struktur für Leistungen und Standorte, Basis-SEO.

  • Pro - 2.790 Euro. Größerer Umfang, individuelleres Design, mehr Inhalt.

Dazu optional die Pflege: 99, 199 oder 299 Euro im Monat für Updates, Backups, Sicherheit und kleine Änderungen. Ohne Pflege ist eine Website nach zwei Jahren ein Sicherheitsrisiko und kein Marketinginstrument.

Bezahlt wird 50 Prozent zum Start und 50 Prozent zum Launch. Impressum-Struktur, Datenschutz-Setup, SSL und Basis-SEO sind drin. Und: Alle Rechte liegen bei dir - Domain, Code, Design und sämtliche Zugänge gehören dir, nicht uns. Wenn du morgen mit jemand anderem weiterarbeiten willst, kannst du das.

Was das für dein Vorhaben konkret heißt, siehst du auf der Seite Pakete und Preise, oder du schreibst uns kurz über das Kontaktformular. Was wir sonst noch machen - Video, Social Media, Branding - steht unter Leistungen.

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Website?

Eine einfache Seite mit drei bis fünf Unterseiten kostet beim Freelancer meist 2.000 bis 6.000 Euro, bei einer Agentur ab 3.600 Euro. Ein Onepager liegt nach den Agentur-Preisratgebern 2026 bei 1.500 bis 5.000 Euro. Mit einem Baukasten baust du sie selbst für 9 bis 40 Euro im Monat. Unser Einstiegspaket kostet 990 Euro zum Festpreis.

Was kostet eine Website pro Monat?

An reinen Fixkosten: Domain 5 bis 30 Euro im Jahr, Hosting 5 bis 8 Euro im Monat, SSL kostenlos über Let’s Encrypt, Cookie-Consent 49 bis 59 Euro im Jahr - zusammen etwa 10 bis 30 Euro im Monat. Kümmert sich jemand professionell um Updates, Backups und kleine Änderungen, sind es 60 bis 250 Euro im Monat. Unsere Pflegepakete liegen bei 99 bis 299 Euro.

Website selbst machen oder machen lassen?

Der Baukasten ist am günstigsten in Euro und am teuersten in deiner Zeit - und die Seite gehört dir nie ganz, ein Umzug in ein anderes System ist praktisch nicht möglich. Machen lassen kostet einmalig mehr, liefert aber individuelles Design, bessere Technik und, bei einem fairen Anbieter, das Eigentum an der Seite. Faustregel: Wenn deine Kunden ohnehin über Empfehlung kommen, reicht ein Baukasten. Wenn die Website Anfragen bringen soll, rechnet sich das Bauenlassen schnell.

Was kostet Webdesign in Freiburg?

Regional weichen die Preise kaum vom Bundesschnitt ab: Freelancer 2.000 bis 6.000 Euro für eine kleine Unternehmensseite, Agenturen 3.600 bis 18.000 Euro. Der durchschnittliche Stundensatz im DACH-Raum liegt 2026 bei 103 Euro, in der Webentwicklung bei 91 Euro (freelancermap, Freelancer-Kompass 2026). Wir arbeiten in Freiburg und Umgebung mit Festpreisen von 990 bis 2.790 Euro.

Wie lange dauert eine Website?

Realistisch vier bis acht Wochen für eine Seite mit drei bis sieben Unterseiten: Briefing 3 bis 5 Tage, Design 1 bis 2 Wochen, Inhalte 1 bis 4 Wochen, Umsetzung 1 bis 2 Wochen, Technik und Recht 2 bis 4 Tage, Korrektur und Launch 3 bis 5 Tage. Liegen Texte und Bilder am ersten Tag vor, geht es deutlich schneller - unsere Pakete sind auf sieben Tage ausgelegt.

Was gehört zu einer Website rechtlich dazu?

Ein Impressum und eine Datenschutzerklärung gehören auf jede geschäftliche Website. Kommen Cookies oder externe Dienste dazu, gehört ein Consent-Banner dazu. Seit dem 28. Juni 2025 gilt zusätzlich das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für digitale Dienstleistungen an Verbraucher, mit einer Ausnahme für Kleinstunternehmen unter 10 Beschäftigten und bis 2 Millionen Euro Jahresumsatz. Wir bauen das mit ein - die rechtliche Einschätzung, ob und wie es dich betrifft, holst du dir bei einem Anwalt oder kostenlos bei der IHK.

Quellen und Stand

Stand: August 2026. Die genannten Spannen sind Marktrichtwerte und keine Angebote. Quellen: freelancermap, Freelancer-Kompass 2026 (Stundensätze und Projektumsätze). Destatis, IKT-Erhebung 2023 (Anteil der Unternehmen mit Website). Google beziehungsweise Think with Google (mobile Ladezeit). Offizielle Preisseiten von Wix, Jimdo, IONOS und Squarespace (Baukasten-Tarife). Agentur-Preisratgeber 2026, unter anderem alunah.de, tricks.de, kkmmedia.de und adfera.de (Projekt- und Betriebskosten). BMWK, L-Bank Baden-Württemberg und Digitalbonus.Bayern (Förderstatus). Eigene Auswertung mit DataForSEO, Deutschland, Juli 2026 (Suchvolumen). Die Grafiken in diesem Artikel haben wir selbst erstellt, die Fotos stammen von Pexels.

Website ab 990 € – live in 7 Tagen.

Fester Preis, fester Termin. Alle Rechte bleiben bei dir.

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